Woher es kommt
Ein japanisches Raster, das der Baseball berühmt machte
Das Chart wurde 1987 in Japan vom Designer Hiroaki Imaizumi entwickelt, der das Neun-Felder-Muster buddhistischer Mandalas übernahm. Weltweit bekannt wurde es durch Shohei Ohtani. Als Schüler schrieb er ein Ziel in die Mitte: von acht Profiteams in der ersten Runde gedraftet zu werden. Darum herum setzte er Bereiche wie Kontrolle, Tempo, mentale Stärke und Glück. Unter Glück standen Maßnahmen wie Müll aufheben und Menschen grüßen.
Warum es hilft
Aus einem großen Ziel werden 64 kleine Schritte
Ein großes Ziel ist zu vage, um loszulegen. Das Chart zwingt dich, es zweimal herunterzubrechen: erst in acht Bereiche, die das Ziel tragen, dann in acht Maßnahmen pro Bereich. Am Ende stehen Schritte, die klein genug sind, um diese Woche anzufangen. Weil alles auf einem Blatt steht, fallen Lücken sofort auf, zum Beispiel ein Bereich, dem du ausweichst.
So füllst du es aus
Erst die Mitte, dann nach außen
Schreib das Ziel in die Mitte und benenne alle acht Bereiche, bevor du an Maßnahmen denkst. Fallen dir nur sechs ein, lass zwei offen und komm später zurück. Gib dann jedem Bereich acht konkrete Maßnahmen. Druck das Blatt aus, häng es dorthin, wo du es täglich siehst, und streich durch, was erledigt ist.